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Impfungen

Diese Impfempfehlungen beziehen sich auf Menschen mit Immundefekt bzw. chronischer Krankheit.

Tetanus, Diphtherie, Pertussis

Grundimmunisierung im Kindesalter. Diphtherie und Tetanus sollten bei Erwachsenen alle 10 Jahre aufgefrischt werden, Pertussis einmal im Erwachsenenalter.

Influenza, Grippe

Jährlich

Pneumokokken

Impfung mit dem 13-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff oder dem 23-valenten Polysaccharid-Impfstoff. Wiederholungsimpfungen im Abstand von 5 Jahren. Eventuell ist das Impfansprechen bei weniger als 200 CD4-Zellen geringer.

Hepatitis

Falls kein Schutz gegen Hepatitis A oder Hepatitis B vorliegt, sollte gegen beide Hepatitisformen geimpft werden.
Bei niedrigen CD4-Zellen sind Wirksamkeit und Schutzdauer der Hepatitis B-Impfung vermindert. Bei Nicht-Ansprechen auf die Impfung kann eine Impfintensivierung versucht werden.
Gegen Hepatitis C ist (noch) keine Impfung möglich.

Reise

Gelbfieber und Typhus, wenn erforderlich (selten).
Malariaprophylaxe (keine Impfung) entsprechend der landestypischen Empfehlung unter Berücksichtigung der HIV Situation.

Masern

Empfohlen bei Personen, die nach 1970 geboren wurden und bei denen nicht sicher ist, daß sie Masern als Kind hatten bzw. zweimalig geimpft wurden. Achtung: bei dem Impfstoff (Kombinationsimpfung MMR – Masern, Mumps, Röteln) handelt es sich um einen Lebendimpfstoff, d.h. um abgeschwächte Viren. Bei HIV-infizierten sollte die CD4-Zellzahl über 200 /mcl betragen.

Meningitis

Gesundheitlich gefährdete Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz.